Mit Prüfmanagement zu mehr Sicherheit

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Drum prüfe, wer sich bindet!

Prüfmanagement (c) colourbox
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Vor allem in den technischen Produktionsbereichen sind heutzutage eine Unzahl von Prüfungen notwendig, bevor ein Produkt fertiggestellt wird. Handelt es sich noch dazu um komplexe und länger dauernde Projekte, kann die Auslagerung der Aufgaben des Prüfmanagements eine sinnvolle Alternative sein und das Risiko minimieren.
Text: Peter R. Nestler

In den vergangenen Jahren hat sich die Industrie in den entwickelten Ländern stark weiterentwickelt. Dies gilt nicht nur für die Funktionalität und Leistungsfähigkeit von Produkten, sondern auch für die Anforderungen bei der Abwicklung der Produktion. Eine Vielzahl an Regeln ist einzuhalten, seien es Gesetze, Normen oder Ähnliches. Wer hier den Überblick und die Kontrolle über das Risiko der Inverkehrbringung bewahren will, kommt um ein geeignetes Prüfmanagement nicht herum.

Vielen Unternehmern stellt sich allerdings nach dem ersten Schritt des Bewusstwerdens: Ja, wir brauchen ein gutes Prüfmanagement auch gleich die nächste unabdingbare Frage: Wie organisiert man das am besten? Schon im Aufbau gibt es dazu grundsätzlich mehrere Ansätze: Man kann alle Prüfungen im Haus erledigen. Damit bleibt zum Beispiel der Kontakt zu bestehenden oder potenziellen Kunden enger und Anfragen beziehungsweise Aufträge sind rascher abzuwickeln. Oder man lagert Teile oder das gesamte Prüfmanagement an Experten aus. Hier liegt der Vorteil wiederum in der Betrachtung von außen - dieser Blickwinkel vermag oft Schwachstellen besser zu erkennen; zudem eilt dem extern auferlegten Zeitmanagement eher der Ruf voraus, unbeugbar zu sein als dem internen.

 

Als Ziel des Prüfmanagements gilt in jedem Fall ein möglichst hoher Grad an Rechtssicherheit. Die praktische Begleitung beim Aufbau und täglichen Umgang mit dem Prüfmanagement erfolgt zum Beispiel mit Anlagenbau nach den folgenden Richtpunkten: 

 

1.) Bedarfsanalyse
Analyse des Istzustandes auf Handlungsfelder
Sichtung der Dokumentation aller Instandhaltungssleistungen
Sichtung der Dokumentation der gesetzlich erforderlichen Prüfleistungen

 

2.) Pflichtendelegation
Überprüfung der Pflichtendelegation Definition Soll-Zustand
Delegation von Unternehmerpflichten zur Schaffung einer rechtssicheren Organisation

 

3.) Prüforganisation
Gefährdungsbeurteilung
Erarbeiten von Prüfkonzepten
Terminverfolgung
Vorbereitung revisionssicherer Prüfunterlagen
und Dokumentationen

 

4.) Ausführung von Prüfungen
Durchführung der Prüfungen gemäß den Anforderungen durch befähigte Personen
Stellung befähigter Personen
Begleitung und Unterstützung bei Audits

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige unterschiedliche Beispiele des Prüfmanagements in diversen Industriebereichen. Gemeinsam ist allen die hohe Orientierung an internationalen Standards und Normen. Nur so können Unternehmen einen Schritt in Richtung Rechtssicherheit gehen.

PMA Sky ROS Juli bis Oktober 2018

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